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Inhalt    
Oktober 2000 - Baubeginn für größtes Einzelvorhaben im Gartenschaugelände "Kulturhaus Schloss"
 
 

Kein einziges Bauvorhaben innerhalb der Landesgartenschau hat eine so enorme Planungsentwicklung, aber auch Diskussion ausgelöst, wie der Umbau der Schlossruine zum neuen städtischen Kulturhaus. Dabei übertrifft die erste Idee, die Einbeziehung des Schlosses in das Gartenschaugelände und dessen Nutzung als gesicherte Ruine und vollständiges Kulturhaus nach neuesten Standart, selbst die kühnsten Träume der Initiatoren.

Rückblick:
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Noch im landschaftsarchitektonischen Ideen- und Realisierungswettbewerb wird vom Preisträger der Ausbau des Bergfriedes als Aussichtsturm sowie die Sicherung der Ruine als offenes Veranstaltungstheater vorgeschlagen.

     
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Nachdem erste Planungsuntersuchungen statische Probleme der Außenmauern feststellen, entwickelt sich in rasantem Tempo eine Ideenkette zur Schlossnutzung, als Variantenvergleich zur nötigen Sanierung des bestehenden Kulturhauses Krone.

     
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Unzählige Beratungen mit Denkmalsschützern, Genehmigungsbehörden, Fördermittelstellen und Kulturhausbetreibern bestätigen die Realisierbarkeit des Vorhabens.

     
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Die öffentliche Diskussion mit der Bevölkerung und dem Stadtrat ebnet im Dezember 1999 den endgültigen Weg zur Planung des Ausbaues der Schlossruine als Kulturhaus.

     
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Größter Wermutstropfen - es kann kein Orchestergraben eingebaut werden. Allein diese Entscheidung wird in drei Monaten intensiver Vergleiche und Recherchen vorbereitet.

     
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ABM-Kräfte beräumen seit 1999 die Ruine, brechen den Schornstein ab, der im Bergfried eingebaut ist und beräumen die Freiflächen.

     

Nun ist es soweit, das erste Lospaket wurde für den Rohbau des "Kulturhauses Schloss" ausgeschrieben, so dass der Bau ab Oktober dieses Jahres beginnen kann. Nun gilt es in kurzer Bauzeit die Wände zu sichern, die neuen Geschossebenen und Innenwände zu errichten und das Dach abzuschließen.

 

Bis zum März 2002 wird diese Baustelle mit zahlreichen Gewerken und unter enormem Zeitdruck abzuschließen sein. Pünktlich zur Gartenschaueröffnung am 20. April 2002 soll sich das neue städtische Kulturhaus den Einwohnern und Gästen der Stadt präsentieren.

 

Das Nebengebäude des Kulturhauses, dass die Verwaltungsräume aufnimmt, wird erst ab dem Frühjahr 2001 gebaut. Letzter Bauabschnitt ist der Freiflächenbau, der - nachdem alle Gerüste gefallen sind - im Herbst 2001 im Gartenschaubereich Schloss beginnen kann.

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