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2001 - Intensive Baumaßnahmen im Bereich des Röderneugrabens in der LGS |
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Im Herbst 1999 wurden die altersschwachen und brüchigen Pappeln am Gondelteich gefällt, da schon die ersten Schäden am Hochwasserschutzbauwerk zu erkennen waren. |
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In der weiteren Freianlagenplanung, welche einen Fußweg auf dem Deich sowie Sitzplätze und einen Steg am Gondelteich vorsieht, wurde festgestellt, dass der Deichkörper an mehreren Stellen nicht mehr die ursprünglich 1977 geplante und aus wasserwirtschaftlicher Sicht notwendige Ausbauhöhe für den Hochwasserfall hat. |
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In umfangreichen Abstimmungen mit der Talsperrenmeisterei Gottleuba/Weißeritz und ihrer Flussmeisterei Riesa, der Unteren Wasserbehörde beim Landratsamt Riesa-Großenhain sowie dem Staatlichen Umweltfachamt Radebeul wurden die Probleme der Reparatur des Deiches, aber auch der geplanten Gartenschaugestaltung am Deich diskutiert. |
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Kern der Diskussion war das Problem, dass die alten Pappelstubben den Deichkörper intensiv durchwurzelt haben. Da die abgestorbenen Wurzeln im Verrottungsprozess Hohlräume bilden, welche im Hochwasserfall zu Deichdurchbrüchen führen können, wurde vom Deichunterhalter festgelegt, sämtliche Stubben und Starkwurzeln bis zu 2,0 cm Durchmesser zu entfernen. Damit kommt es im Bereich von Ortlebbrücke bis hin zum NaturErlebnisBad zu einer Abgrabung und zum Ersatzneubau des Deiches. |
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Als Träger der Deichunterhaltung übernimmt die Talsperrenmeisterei Gottleuba/Weißeritz diese Kosten, welche sich auf ca. 420.000 DM belaufen. Um wieder neue Bäume am Gondelteich pflanzen zu können, wird in Richtung Teichfläche der Deichkörper aufgeschüttet und mit speziellen Wurzelschutzmaßnahmen eine neue Reihe Laubbäume gepflanzt, jedoch nicht wieder auf der Deichkrone. Diese Kosten und auch alle landschaftsgärtnerischen Arbeiten, wie Wege, Treppen und Stege werden durch die LGS GmbH beauftragt und finanziert. |
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Die Ausschreibung dieser Bauleistungen erfolgte bereits, so dass die Baumaßnahmen am 30.07.2001 begannen.
Mit Verschmutzungen der Fahrbahn an der Bobersbergstraße und Weßnitzer Straße ist durch die großen Erdtransporte zu rechnen. Gleichzeitig kann bis voraussichtlich Ende Oktober der neue Parkplatz an der Musikschule noch nicht genutzt werden, da hier die Baustellenzufahrt zum Gondelteich eingerichtet werden musste. |
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Auch an der Ersatzbrücke zwischen NaturErlebnisBad und Schloss, sowie dem neuen Parkplatz an der Carl-Maria-v.-Weber-Allee begannen die Bauarbeiten. Die Baustellen wurden komplett durch Bauzäunen gesichert. Dennoch kommt es häufig zu unbefugter Benutzung der Baustellen, vor allem durch Kinder. Die Landesgartenschau GmbH bittet deshalb nochmals aus Sicherheitsgründen zur Einhaltung des Baustellenverbotes. |
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