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Inhalt    

März 2001 - Ausstellung zur Landesgartenschau 2002 in Partnerstadt
 
  Bekannte Künstler für Kunstwettbewerb Schloss angeschrieben
   
 

Einer der städtebaulich interessanten Bereiche des Landesgartenschaugeländes ist das gesamte Schlossareal. Aus den alten Gemäuern der Schloss- oder besser Industrieruine entsteht das neue städtische Kulturhaus als kulturelle Mitte der Stadt schlechthin. 

   
 

Dieser geschichtsträchtige Ort, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1289 zurückzuverfolgen sind, soll die Spuren vergangener Nutzung zum Teil deutlich erhalten und gleichzeitig allen Anforderungen einer modernen Kulturhausnutzung gerecht werden. 

   
 

Als Dreh- und Angelpunkt zwischen Landesgartenschau und historischer Altstadt kommt diesem Ort auch während der Landesgartenschau einer große Bedeutung zu. 

   
 

Um diese spannenden Veränderungen sowie die Rückgewinnung dieses Ortes als kulturellen Mittelpunkt der Stadt angemessen zu dokumentieren, wurde innerhalb des Kunstkonzeptes der Landesgartenschau ein Kunstwettbewerb für das Schloss ausgeschrieben. Damit ist das Schloss auch der hochrangigste Kunststandort innerhalb des Landesgartenschaugeländes. Als Teil des gesamten Kunstprojektes der Landesgartenschau wird er von der international anerkannten Kunstkuratorin Heike Strelow aus Frankfurt am Main betreut. Ziel des Kunstwettbewerbes ist es, durch die Bindung eines namenhaften Künstlers das Image und den Bekanntheitsgrad des neuen Kulturhauses zu stärken sowie ein dauerhaftes Kunstwerk am neuen Ort von Kultur und Kunst der Stadt Großenhain zu errichten. 

   
 

Aus diesem Grund wurden durch die Kunstjury der Landesgartenschau drei international bekannte Künstler zur Wettbewerbsteilnahme aufgefordert. 

   
 

Dies sind: / Olaf Nicolai, Berlin / Ingo Güttler, Dresden / Auke de Vries, Niederlande 

   
 

Am 20. Juni dieses Jahres wird die Kunstjury der Landesgartenschau die beste Arbeit prämieren. 

   
 

Bei vollständiger Finanzierung soll das Kunstwerk dann bis zum 20. April 2002 realisiert werden. 

   
   
  Öhringen mit eigener Präsentation auf 3. Sächsischer Landesgartenschau vertreten
   
 

Mit großflächigen Plakaten zur 3.Sächsischen Gartenschau im Gepäck werden am 6. März der Bürgermeister von Großenhain, Burkhard Müller, der Beigeordnete Tilo Hönicke und der Geschäftsführer der Landesgartenschau 2002 GmbH Großenhain, Matthias Schmieder, der Partnerstadt Öhringen einen Besuch abstatten.

   
 

Die Plakate sind Teil einer Rathaus-Ausstellung, die den Öhringern zeigen soll, was sich in Großenhain seit ihrem letzten Besuch getan hat. Öhringen hat aber nicht nur wegen seiner Städtepartnerschaft Interesse an der Landesgartenschau, sondern will sich darüber hinaus auch selber in das Großereignis in Sachsen einbringen. Gleichzeitig wird die Vorbereitung in Großenhain aufmerksam beobachtet, bewirbt sich doch Öhringen ebenfalls für eine Landesgartenschau in Baden-Württemberg.

   
 

Geplant ist ein "Öhringer Garten". Im Nord-Bereich des Gartenschaugeländes erhielt die Partnerstadt dafür ein zirka 500 m² großes Areal. Dieses soll weitgehend in Eigenregie der Öhringer gestaltet werden. Landestypische Pflanzen und Gehölze - Wein und Obstbäume - werden dabei genauso vertreten sein, wie verschiedene Ausstellungen und ein Grillplatz, der zum gemütlichen Verweilen im Garten einladen soll.

   
 

Höhepunkt der Städterepräsentation wird dabei die Öhringer Woche sein. Hier stellen sich die Baden-Württemberger den Gartenschaubesuchern in ihrer gesamten Bandbreite vor.

   
 

Diese Zusammenarbeit ist ein weiterer Höhepunkt der mittlerweile mehrjährigen Partnerschaft. Und vielleicht nutzt ja der eine oder andere Öhringer die Gelegenheit, in Großenhain vorbei zu schauen.

   
  Auszug aus einem Artikel von Anne Väisänen Hohenloher Zeitung vom 09.03.2001
   
  "Stets Partnerschaft signalisiert"
   
 

Die Ausstellung im Öhringer Schloss weckt das Reisefieber: Und zwar in Öhringens Partnerstadt Großenhain, wo am 20.April 2002 die 3. Sächsische Landesgartenschau eröffnet wird. Als ein "Erlebnis für die Sinne" und NaturSchauSpiel wird sie angekündigt.
"Wir sind neidisch auf Eure Landesgartenschau im nächsten Jahr", bekannte Oberbürgermeister Jochen K. Kübler seinem Amtskollegen Burkhard Müller, der eigens zur Ausstellungseröffnung aus Großenhain angereist war. Denn während sich die Sachsenstadt bereits in der Durchführungsphase befinde, sei Öhringen noch in der Bewerbungsphase.

   
 

Für das nächste Jahr kündigte Rathauschef Kübler drei OB-Besuche in Großenhain an: Zur Eröffnung der Landesgartenschau, mit dem Gemeinderat zur Öhringer Woche vom 15. bis 22. Juli und mit dem Stadtverwaltungspersonal im Rahmen eines Betriebsausflugs.

   
 

Öhringen hat stets Partnerschaft signalisiert", meinte Burkhard Müller bei der Ausstellungseröffnung. Die Stadt Öhringen habe "einen erheblichen Beitrag geleistet", indem sie die Pflanzung eines Baumes gesponsert habe.

   
 

Bürgermeister Müller überreichte OB Kübler das Maskottchen der Landesgartenschau, ein niedliches Stofftier namens Nix, das seinen Ursprung in einer heimischen Sage über Wassergeister hat.

   
   
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