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Einer der städtebaulich
interessanten Bereiche des Landesgartenschaugeländes ist
das gesamte Schlossareal. Aus den alten Gemäuern der
Schloss- oder besser Industrieruine entsteht das neue
städtische Kulturhaus als kulturelle Mitte der Stadt
schlechthin. |
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Dieser
geschichtsträchtige Ort, dessen Wurzeln bis ins Jahr
1289 zurückzuverfolgen sind, soll die Spuren vergangener
Nutzung zum Teil deutlich erhalten und gleichzeitig allen
Anforderungen einer modernen Kulturhausnutzung gerecht
werden. |
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Als Dreh- und Angelpunkt
zwischen Landesgartenschau und historischer Altstadt
kommt diesem Ort auch während der Landesgartenschau
einer große Bedeutung zu. |
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Um diese spannenden
Veränderungen sowie die Rückgewinnung dieses Ortes als
kulturellen Mittelpunkt der Stadt angemessen zu
dokumentieren, wurde innerhalb des Kunstkonzeptes der
Landesgartenschau ein Kunstwettbewerb für das Schloss
ausgeschrieben. Damit ist das Schloss auch der
hochrangigste Kunststandort innerhalb des
Landesgartenschaugeländes. Als Teil des gesamten
Kunstprojektes der Landesgartenschau wird er von der
international anerkannten Kunstkuratorin Heike Strelow
aus Frankfurt am Main betreut. |
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Ziel des
Kunstwettbewerbes ist es, durch die Bindung eines
namenhaften Künstlers das Image und den Bekanntheitsgrad
des neuen Kulturhauses zu stärken sowie ein dauerhaftes
Kunstwerk am neuen Ort von Kultur und Kunst der Stadt
Großenhain zu errichten. |
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Aus diesem Grund wurden
durch die Kunstjury der Landesgartenschau drei
international bekannte Künstler zur Wettbewerbsteilnahme
aufgefordert. |
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| Dies sind: |
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Olaf Nicolai,
Berlin |
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Ingo Güttler,
Dresden |
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Auke de Vries,
Niederlande |
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Am 20. Juni dieses Jahres
wird die Kunstjury der Landesgartenschau die beste Arbeit
prämieren. |
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Bei vollständiger
Finanzierung soll das Kunstwerk dann bis zum 20. April
2002 realisiert werden. |
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